Verkauf und Verkostung der "Guten Schokolade"

Am 9. April 2016 verkauften engagierte Schüler der Parkschule im Kaufland West viele "Gute Tafeln Schokolade". Die Kunden in den Läden durften von der "Guten Schoki" probieren und wurden dabei über die Arbeit von Plant-for-the-Planet informiert.

 



Die Geschichte der Guten Schokolade
Natürlich essen Kinder gerne Schokolade. Wer tut das nicht? Doch bei der Produktion einer normalen 100g-Tafel entstehen 300g schädliches CO2. Die Bauern, die die Kakaobohnen anbauen, werden oft nicht gerecht für ihre Arbeit bezahlt. Ihre Kinder müssen bei der Ernte helfen, statt zur Schule zu gehen wie wir. Also hatten die Kinder die Idee, ihre eigene Schokolade auf den Markt zu bringen. So, wie Kinder jedes Produkt herstellen würden: fair gehandelt und klimaneutral.

Zuerst haben sie einen Hersteller von ausgezeichneter Schweizer Schokolade gefunden, der hilft und auf seinen Gewinn verzichtet: Chocolats Halba. Mit Pur Projet hatten sie Experten an der Hand, die mit den Kakaobauern zusammen Edelhölzer anbauen. So können die Bauern nach Fairtrade-Standards gerecht bezahlt werden und später durch den Verkauf der Hölzer das Einkommen ihrer Familien weiter verbessern. Durch den nachhaltigen Anbau der Hölzer werden außerdem die CO2-Emissionen kompensiert, die bei der Produktion der Schokolade entstehen. Weil diese Schokolade so viel Gutes tut, wurde sie „Die Gute Schokolade" genannt. Schon bald konnten die ersten Einzelhändler überzeugt werden, die Schokolade in ihr Sortiment aufzunehmen. Heute sind schon über 2 Millionen Tafeln verkauft.

0.20 € jeder verkauften Tafel gehen an Plant-for-the-Planet und für 5 verkaufte Tafeln wird ein Baum geplanzt.

Dies war allerdings nicht die erste Aktion vor Ort, da es dort schon viele tolle Pflanzaktionen gab, bei denen in den letzten Jahren über 3000 Bäume gepflanzt wurden. Auch bei dieser Aktion hatten alle Schüler wieder sehr viel Spaß  und wollen bald wieder aktiv werden.